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七転び八起き – Fall seven times and stand up eight

Zweiter Korea-Tag Bochum

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Am 12. November fand an der Ruhr-Universität in Bochum der zweite Korea-Tag des Landesspracheninstituts mit Unterstützung der Korea Foundation statt und ich bin mit ein paar Freunden hingegangen. Der Weg nach Bochum war nicht so weit, wir sind zwei Stunden mit dem Zug gefahren und dann noch ein bisschen mit der Stadtbahn durch die Gegend getuckert und den Rest gelaufen. Ein bisschen kalt war es. Das war mein erstes Mal in Bochum und wie es sich gehört muss ich natürlich sagen: unsere Uni ist schöner. 

Das Programm klang wahnsinnig interessant und ich hatte mich auch schon ziemlich auf den Tag gefreut. Es gab Mini-Sprachkurse, Märchenstunden, Noraebang, Taekwondo-Vorstellungen und Workshops zu den Themen Tee-Zeremonie, traditionelle koreanische Musik, Trommeln, Dance Dance Revolution, Hanbok (mit Anprobe), Kalligraphie und K-Pop Dance. Leider war es dann nicht ganz so ideal, wie wir es uns erhofft hatten. Das Problem lag einfach in dem Anlauf: es waren einfach viel zu viele Menschen da und es war alles ziemlich unorganisiert. In viele der Workshops kam man gar nicht mehr rein, weil es schon zu voll war und in den Fluren musste man auch immer wieder auf Kuschelkurs gehen.

Ein weiteres kleines Problem war die große Anzahl an K-Pop Fans die nur K-Pop Fans sind und es in die Welt hinaus posaunen müssen. Wir wurden mehr als nur einmal überrannt. Außerdem hat man oft das Gefühl, dass sie die koreanische Kultur auf K-Pop begrenzen und das ist uncool. Sehr uncool. Besonders bei so einem Event. Die Hälfte der Leute hat sich benommen, als sei das ein BTS Konzert gewesen oder so. Eine Sache dazu noch: Zu K-Pop tanzen und singen in der U-Bahn klingt vielleicht lustig, belästigt aber nur die anderen Fahrgäste.

Wir hatten aber trotzdem Spaß, weil wir einander hatten. Außerdem kamen wir ja doch dazu einige Sachen auszuprobieren. Wir haben uns die Teezeremonie angeschaut und auch gekostet (und es war sehr gut), haben ein bisschen bei Dance Dance Revolution mitgemacht (was lustig war, weil Orange Caramel Lipstick und G-Dragon Heartbreaker), haben koreanische Zungenbrecher aufgesagt und dafür Poster bekommen, haben jede Menge Infomaterial vom koreanischen Ministerium für Tourismus bekommen und leckeres koreanisches Essen gegessen. Alles in Allem war es ganz ok. Ich hatte vor allem gute Gesellschaft.

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