KATIASBLOG

七転び八起き – Fall seven times and stand up eight

Freitag, der 28. Juli 2017
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Zurück nach Japan

Seid gestern ist es offiziell: Ich habe meine Abschlussprüfung im zweiten Semester Japanisch bestanden! Und das bedeutet ich muss im September nicht in die Nachprüfung und das wiederum bedeutet ich habe den ganzen September über keine Uni, was bedeutet dass ich im September zurück nach Japan kann. Und zwar für einen ganzen Monat. AAAAAAAAAAAAA.

Nach Japan zurück zu kehren war schon immer der Plan. Aber jedes Jahr aufs Neue rückte dieser Plan wieder in die Zukunft. „Ich muss mich erst mal auf die Schule konzentrieren“. „Ich muss erst mal umziehen und mich auf das Studium konzentrieren“. „Ich habe kein Geld dafür“. „Ich habe keine Zeit dafür“. Doch jetzt ist Schluss damit. Denn ich habe die Zeit, das Geld und vor allen Dingen: den Plan.

Mein Plan ist relativ simpel im Kern, so wie jeder gute Plan. Ich fliege am 5. September nach Japan, komme am 6. September in Japan an und schlage bei meiner Gastfamilie ein Basis-Lager auf. Was im Grunde nur bedeutet, ich bleibe dort ein paar Tage und lasse meine Koffer dort, denn ich möchte ihre Gastfreundschaft auch nicht überstrapazieren. Wenn ich nicht bei meiner Gastfamilie bin, dann düse ich mit einem JR Rail Pass durch das Land und couchsurfe mich durch die Städte. Außerdem möchte ich den Fuji besteigen. Und zwar bevor die Saison am 10. September vorbei ist. Und Ende des Monats steht dann Manamis Hochzeit an. AAAAAAAAAAAAA.

Mir ist klar dass ich im Augenblick nur rum träume. Aber hey, Leute, vielleicht werden Träume Wirklichkeit?

Samstag, der 15. Juli 2017
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Rotary Orientation – Japan und Korea Austausch 2017/2018

Und schon ist es wieder Juli und die Orientation für die Outbounds die nach Japan und Korea gehen steht wieder an. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Letztes Jahr um diese Zeit war ich das erste mal in Bonn und habe mir die Universität hier angesehen und jetzt ist das zweite Semester schon fast wieder vorbei.

Dieses Wochenende ist auf jeden Fall die Orientation für alle Austauschschüler in Deutschland die im Austauschjahr 2017/2018 mit dem Rotary Youth Exchange nach Japan oder Korea gehen. Vor ziemlich genau vier Jahren habe ich zum ersten mal an dieser Orientation teil genommen und zwar kurz bevor ich selbst nach Japan geflogen bin. Mittlerweile bin ich bereits das zweite Jahr in Folge als Rebound dabei und gebe mein Bestes den Outbounds und künftigen Gasteltern von Inbounds aus Japan und Korea weiter zu helfen.

Es ist wirklich eigenartig wieder im Kreis dieser Austauschschüler zu sein. Sie bringen eine Menge Schwung und Energie in mein Leben. Diejenigen, die gerade erst aus dem Ausland wieder gekommen sind, sind noch ganz aufgeregt und noch lange nicht wieder richtig in Deutschland angekommen. Die Gefühle, die sie haben, dass sie am liebsten wieder sofort zurück nach Japan/Korea fliegen wollen, kann ich immer noch gut nach voll ziehen. Es vergeht kein einziger Tag an dem ich nicht an Japan denke und mir wünsche, wieder zurückkehren zu können.

Auf der anderen Seite sind dann natürlich noch die Outbounds. Für manche von ihnen geht es in weniger als zwei Wochen schon ins Zielland und gerade auf dieser Orientation gibt es eine Menge Input für sie, dass sie entweder noch mehr begeistert oder sie einschüchtert. Sie stehen gerade erst ganz am Anfang ihrer rotarischen Reise und ich wünsche ihnen alles, alles Gute für ihren Austausch. Hoffentlich werden sie viele schöne Erfahrungen machen und viel lernen.

Die Community die sich in den letzten Jahren zwischen den Austauschschülern, die nach Japan und Korea gegangen sind, ist unglaublich. Wir sind inzwischen mehr als nur Freunde, wir sind eine kleine Familie, die jedes Jahr ein bisschen größer wird. Und ich bin so dankbar, von so großartigen Menschen umgeben zu sein und hoffe, ich kann auch ein kleines Stück zu dieser Community beitragen.

Sonntag, der 2. Juli 2017
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YouTube! JunsKitchen

Wie ihr vielleicht bereits mitbekommen habt, verbringe ich sehr viel Zeit auf YouTube. Oft läuft es bei mir nebenbei während ich Hausaufgaben mache oder koche. Kochen ist auch schon genau das richtige Stichwort, denn leider bin ich im Wohnheim diesbezüglich sehr eingeschränkt und kann mich kulinarisch nicht sehr kreativ ausleben. Da bietet mir YouTube auf jeden Fall Trost. Besonders jedoch YouTube Japan.

Heute möchte ich euch mal wieder einen japanischen YouTuber vorstellen der schnell einen Platz in meinem Herzen gefunden hat: Yoshizuki Jun aka JunsKitchen. Ursprünglich berühmt geworden ist Jun zusammen mit seiner amerikanischen Ehefrau Rachel durch den Kanal MyHusbandIsJapanese, aber in diesem Blogpost möchte ich mich ausschließlich auf JunsKitchen konzentrieren.

JunsKitchen wurde 2012 ins Leben gerufen und hat ein wenig mehr als 700 000 Abonnenten, viele der Videos haben jedoch über Million Aufrufe, das neuste sogar mehr als 11 Millionen (Stand 02.07.2017). In seinen Videos kocht Jun seine Lieblingsgerichte, kreiert selber Katzenfutter oder poliert rostige Messer. Das Format ist einfach aber genial; die Videos sind super geschnitten und mit passender Musik hinterlegt, die Aufnahmen konzentrieren sich nicht auf Jun sondern auf das Essen und seine Katzen (die ihn immer mit großen Augen beim Kochen beobachten) und am Ende hat man immer das Gefühl: das könnte ich bestimmt auch, ich sollte es probieren.

Ich finde Juns Videos wahnsinnig entspannend, besonders nach einem langen Tag in der Uni und auf Arbeit. Leider hat er im Moment noch nicht so wahnsinnig viele Videos hochgeladen, da seine Videos eine sehr aufwendige Kreation sind. Deswegen kann man durchaus all seine Videos in kurzer Zeit schauen.

Wenn ich euer Interesse geweckt habe, dann schaut euch ruhig mal Juns Videos an, wie z.B.

Könnt ihr mir vielleicht noch andere japanische YouTuber empfehlen?

Samstag, der 14. Januar 2017
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Postcrossing – Jahresrückblick 2016

Dezember war wie erwartet leider kein Monat in dem ich sonderlich aktiv bei Postcrossing war, allerdings habe ich es doch geschafft ganze sechs Postkarten zu schicken und so zumindest 60 ct beigetragen zur Spendenaktion der Deutschen Post an die Stiftung Lesen. Jeder kleine Schritt zählt.

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Währenddessen hatte mein Briefkasten gleich zehn glückliche Tage. Ich hatte ja doch einiges an Abstand aufzuholen nachdem ich im November doch ein paar Karten mehr versendet hatte.

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In Wahrheit habe ich sogar noch mehr Karten bekommen im Dezember, doch ab dem 23. habe ich meinen Briefkasten erstmal nicht mehr selbst überprüft. Einige spannende Karten waren dabei, unter anderem aus Brasilien. Eine Karte die mir besonders gefallen hat kam aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Ursprünglich wurde mir diese Karte schon im September geschickt, sie kam aber nicht an und daraufhin hat mich die Senderin kontaktiert und mir die Karte noch einmal geschickt und noch dazu eine Festkarte. Das fand ich wahnsinnig nett.

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Im Dezember gab es außerdem noch eine Besonderheit: Ich habe meine Jahresstatistik bekommen und fand das sehr niedlich und ein bisschen nostalgisch? Eigentlich bin ich ja erst seit dem Sommer bei Postcrossing dabei, aber irgendwie fühlt es sich schon an wie eine Ewigkeit. Ich meine, ich habe in dieser Zeit schon zwei Mal meine Anschrift gewechselt. Eine kleine Ewigkeit. Irgendwie schon.

2016 habe ich 57 Postkarten versendet und 56 Postkarten empfangen, also ziemlich ausgewogen und es ist auch noch keine Karte verloren gegangen (zumindest von meiner Seite aus). Mit diesen Statistiken stehe ich, wenn es um versendete Karten geht, auf Platz 14060 (weltweit) und, wenn es um empfangene Karten geht, auf Platz 12507. Ich find das cool. Ich finde das so cool. Ich werde 2017 so viele Postkarten schreiben und empfangen und euch natürlich auf dem Laufenden halten, denn meine Freunde kann ich nun wirklich nicht mehr damit belästigen, auch wenn sie sich schon freuen wenn ich früh zur Uni komme und ein paar interessante Postkarten im Gepäck habe.

Mittwoch, der 7. Dezember 2016
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Postcrossing Update Dezember 2016

Im November war mein Briefkasten nur neun Tage lang glücklich, dafür habe ich allerdings fleißig Postkarten geschrieben und verschickt. Ich habe sechzehn Postkarten verschickt und im Gegenzug zwölf bekommen. Die Differenz wird bestimmt auch im Dezember abgebaut. Ich bin bis jetzt auch noch ziemlich unmotiviert überhaupt Postkarten im Dezember zu verschicken, weil ich schon genug zu tun habe mit Weihnachtsgeschenke besorgen und Adventskarten verschicken.

Aber eigentlich möchte ich wirklich im Dezember Postkarten verschicken. Für jede Postkarte die im Dezember aus Deutschland verschickt wird und bis 28. Februar 2017 registriert wird, spendet die Deutsche Post 0.10€ an die Stiftung Lesen. Außerdem wird man automatisch in einen Lospool geworfen und nimmt an einer Lotterie teil. Postkarten schreiben für einen guten Zweck? Sehr gerne! …Wenn ich die Zeit dazu finde.

Im November habe ich eine ganze Menge schöne Postkarten bekommen und einige davon sind auch in meiner Favoritenliste gelandet. Unter anderem die Folgenden:

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Diese Postkarte die ich aus den Vereinigten Staaten bekommen habe finde ich sehr cool. Sie ist ein japanisches Filmposter für James Bond. Langsam merke ich auch, dass es mit dem Lesen besser klappt auf Japanisch. pc2

Diese Karte habe ich aus Japan bekommen und es war Liebe auf den ersten Blick. Züge sind toll. Der Shinkansen ist genial! Es steht bis heute auf meiner Bucket Liste auf jeden Fall einmal Shinkansen (am besten aber öfter) zu fahren. pc3

Diese Postkarte habe ich aus China bekommen und sie ist einfach verdammt niedlich. Ich konnte den Häschen einfach nicht widerstehen. Jetzt findet man sie in meiner Favoritenliste.pc4Ich selbst bin ja eigentlich kein Star Wars Fan, aber ich schätze diese Karte trotzdem sehr wert. Sie ist nämlich echt cool und eine ganze Menge meiner Freunde mögen Star Wars und ich glaube, ich werde sie weiter verschenken, damit sie jemandem noch eine viel größere Freude macht als mir.

Ich habe natürlich auch noch zwei monatliche Statistiken für euch. Im November habe ich Karten verschickt in die folgenden Länder:

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Die Niederlande machen einen großen Anteil aus, was ich ziemlich interessant finde. Ich habe auch festgestellt, dass es auch ein bisschen auf die Uhrzeit ankommt wann man eine Postcard-ID anfordert welches Land man letztendlich bekommt. Bekommen habe ich diesen Monat Karten aus:

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Hier liegen Russland und Finland diesen Monat gleich auf. Obwohl eine Karte mehr im Gegensatz zu den anderen Ländern jetzt auch kein großer Unterschied ist. Es war auf jeden Fall ein guter Postcrossing Monat. Ich habe viel geschrieben und verschickt und bekommen. Jetzt fehlt mir nur noch die Zeit etwas aus Dezember zu machen.

Mittwoch, der 23. November 2016
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ZICO Comeback BERMUDA TRIANGLE Teaser

ZICO ist zurück und das nicht alleine! Am 28. November ist es soweit und es wird ein Solo-Comeback von ihm geben, bei dem er mit DEAN und Crush kollaboriert. Das klingt verdammt viel versprechend. DEAN hat mich ja nach dem BASTARZ Comeback im Oktober endgültig von sich überzeugt.

Heute wurde dann der Teaser zum Musikvideo veröffentlicht. Die Kollaboration zwischen den drei Größen heißt BERMUDA TRIANGLE und rein visuell ist es auf jeden Fall schon mal sehr schick, aber als dann die Musik eingesetzt hat und ZICO’s Stimme ertönt ist, wusste ich: Verdammt, dieses Comeback wird bestimmt auch noch einmal ein großartiger Abschluss von 2016.

Sonntag, der 20. November 2016
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Buchreihe: Ein Leben für das Spiel – All for the Game

All for the Game ist eine Buchreihe von Nora Sakavic aus den Jahren 2013 und 2014. Es handelt sich um eine Trilogie. Das erste Buch der Reihe heißt The Foxhole Court, das Zweite The Raven King und das Letzte The King’s Men. Nachdem ich Anfang des Jahres die lebensverändernde Buchreihe The Raven Boys von Maggie Stiefvater gelesen habe, saß ich eine Weile lang in einem Vakuum und habe nach einer neuen Buchreihe gesucht die mich wirklich fesselt – All for the Game hat das geschafft.

Protagonist der Buchreihe ist Neil Josten, ein Ausreißer der nur noch eine Sache hat, für die er leben kann – Exy. Exy ist eine fiktionale Sportart und am besten zu beschreiben als eine Mischung aus Rugby und American Football. Es klingt auf jeden Fall sehr brutal und als ob es einen ordentlichen Adrenalinschub verursachen kann. Neil ist ursprünglich zusammen mit seiner Mutter vor seinem Vater geflohen der ein großer Name in der organisierten Kriminalität ist und nur der Metzger genannt wird. Nachdem seine Mutter gestorben ist, versucht er einen Neuanfang an einer Highschool in Millport und tritt dem örtlichen Exy Team bei. Das Team selbst ist zwar nicht erfolgreich, aber Neils Begabung für Exy bleibt nicht unentdeckt. Er wird eingeladen den Palmetto State University Foxes beizutreten und damit in der Class I Liga zu spielen. Er nimmt an, auch wenn dieser Ruck in die Öffentlichkeit im Grunde sein Todesurteil ist, denn eigentlich ist er ja auf der Flucht.

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Als ich The Foxhole Court angefangen habe zu lesen, hat es schon eine ganze Weile gedauert, bis ich mich wirklich begeistern konnte. Die Buchreihe wurde mir, wie gesagt, vorgeschlagen nachdem ich The Raven Boys beendet hatte und auch wenn die Buchreihen sich ähnlich sind, sind sie doch ganz anders geschrieben. The Raven Boys legt einen großen Wert auf Ästhetik und Maggie Stiefvater hat einfach eine unglaubliche Begabung zum Beschreiben – sie kann einen Augenblick in die Unendlichkeit ziehen und es stört mich nicht. All for the Game wiederum wird vor allen Dingen durch die Dialoge getrieben und voran gebracht und durch die Figuren. Erst als ich die Figuren langsam kennen gelernt hatte beim lesen von The Foxhole Court und angefangen habe etwas für sie zu empfinden und sie anzufeuern, habe ich angefangen die Bücher zu verschlingen.

Die Figuren sind alle Wracks. The Palmetto State Foxes sind dafür bekannt problematische Jugendliche aufzunehmen und ihnen noch eine Chance zu geben. Alkohol- und Drogensucht sind noch das harmloseste Problem der Füchse, dazu kommen noch Sachen wie extreme Homophobie, Mord, Totschlag, Missbrauch, Vergewaltigung und die ganze Geschichte mit dem Ableger der japanischen Mafia der einen Teil der Füchse verfolgt. Die Bücher sind auch sehr explizit geschrieben, also sollte man davon die Finger lassen wenn man einen schwachen Magen hat. Neils Vater wird nicht umsonst der Metzger genannt. Er macht seinem Namen alle Ehre. In den ersten beiden Büchern ist vor allem Gewalt explizit beschrieben und im dritten Buch kommen dann noch explizite sexuelle Handlungen dazu.

Die Figuren haben auf jeden dafür gesorgt, dass ich die Buchreihe verschlungen habe und jetzt bereits ein zweites Mal verschlinge und wieder in mich aufsauge. Ich habe auch sehr das Bedürfnis die ganzen Füchse in Decken zu huscheln und ihnen heiße Schokolade zu machen und für sie zu kämpfen. Ich habe mich selbst am Ende als Fuchs gefühlt. Als Teil der Familie. Und deswegen mag ich die Buchreihe so sehr, weil sie einen mitreißt und eine Zuflucht liefert (gewissermaßen). Und ich mag wie unterschiedlich die Füchse sind und das Exy kein reiner Frauen- oder Männersport ist und die Spiele sind auch echt spannend geschrieben und ich habe das Bedürfnis Exy zu spielen. Man muss auch kein Sportfan sein um sich für die Buchreihe begeistern zu können, weil, wie gesagt, die ganze Reihe vor allem durch die Figuren getrieben wird.

Alles in Allem kann ich die Buchreihe also unter Vorbehalt weiter empfehlen, denn sie ist echt fesselnd aber eben auch sehr explizit. Es lohnt sich auf jeden Fall mal rein zu lesen. Meines Wissens nach gibt es die Buchreihe noch nicht auf Deutsch, aber die Kindle-Version ist auf Amazon echt spottbillig. Ich glaube die Bücher kosten jeweils ein bis zwei Euro maximal. Manchmal gibt es sie auch kostenlos. Die Sprache ist jetzt auch nicht extrem komplex, also man muss dafür nicht fließend Englisch verstehen können. Abschließend hier noch ein Fan-Trailer für die Buchreihe von YouTube:

 

Sonntag, der 13. November 2016
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Zweiter Korea-Tag Bochum

Am 12. November fand an der Ruhr-Universität in Bochum der zweite Korea-Tag des Landesspracheninstituts mit Unterstützung der Korea Foundation statt und ich bin mit ein paar Freunden hingegangen. Der Weg nach Bochum war nicht so weit, wir sind zwei Stunden mit dem Zug gefahren und dann noch ein bisschen mit der Stadtbahn durch die Gegend getuckert und den Rest gelaufen. Ein bisschen kalt war es. Das war mein erstes Mal in Bochum und wie es sich gehört muss ich natürlich sagen: unsere Uni ist schöner. 

Das Programm klang wahnsinnig interessant und ich hatte mich auch schon ziemlich auf den Tag gefreut. Es gab Mini-Sprachkurse, Märchenstunden, Noraebang, Taekwondo-Vorstellungen und Workshops zu den Themen Tee-Zeremonie, traditionelle koreanische Musik, Trommeln, Dance Dance Revolution, Hanbok (mit Anprobe), Kalligraphie und K-Pop Dance. Leider war es dann nicht ganz so ideal, wie wir es uns erhofft hatten. Das Problem lag einfach in dem Anlauf: es waren einfach viel zu viele Menschen da und es war alles ziemlich unorganisiert. In viele der Workshops kam man gar nicht mehr rein, weil es schon zu voll war und in den Fluren musste man auch immer wieder auf Kuschelkurs gehen.

Ein weiteres kleines Problem war die große Anzahl an K-Pop Fans die nur K-Pop Fans sind und es in die Welt hinaus posaunen müssen. Wir wurden mehr als nur einmal überrannt. Außerdem hat man oft das Gefühl, dass sie die koreanische Kultur auf K-Pop begrenzen und das ist uncool. Sehr uncool. Besonders bei so einem Event. Die Hälfte der Leute hat sich benommen, als sei das ein BTS Konzert gewesen oder so. Eine Sache dazu noch: Zu K-Pop tanzen und singen in der U-Bahn klingt vielleicht lustig, belästigt aber nur die anderen Fahrgäste.

Wir hatten aber trotzdem Spaß, weil wir einander hatten. Außerdem kamen wir ja doch dazu einige Sachen auszuprobieren. Wir haben uns die Teezeremonie angeschaut und auch gekostet (und es war sehr gut), haben ein bisschen bei Dance Dance Revolution mitgemacht (was lustig war, weil Orange Caramel Lipstick und G-Dragon Heartbreaker), haben koreanische Zungenbrecher aufgesagt und dafür Poster bekommen, haben jede Menge Infomaterial vom koreanischen Ministerium für Tourismus bekommen und leckeres koreanisches Essen gegessen. Alles in Allem war es ganz ok. Ich hatte vor allem gute Gesellschaft.

Donnerstag, der 3. November 2016
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Postcrossing Update November 2016

Oktober war leider nicht mein erfolgreichster Monat in Postcrossing. Zumindest war mein Briefkasten nur an acht Tagen glücklich, wie es in meiner Statistik so schön heißt. Ich habe im vergangenen Monat zwölf Postkarten verschickt und auch zwölf Postkarten bekommen, aber es waren noch eine ganze Menge weitere Postkarten von mir auf Reise und die sind mittlerweile zum Glück auch angekommen. Das größte Glückserlebnis hatte ich gestern, als meine Postkarte nach Brunei Darussalam nach 58 Tagen angekommen ist. Ich habe jeden Tag gezittert, denn nach 60 Tagen gilt eine Postkarte als abgelaufen bzw. verschollen und das hätte mir nicht gefallen.

Eine weitere lustige Gegebenheit aus dem Monat Oktober war, dass es mir zwei mal passiert ist, dass ich mehr Postkarten empfangen hatte, als ich versandt hatte und eigentlich sollte so etwas ja nicht vorkommen. In den FAQ haben ich dann aber nachgelesen, dass das schon mal passieren kann, denn der Postcrossing Algorithmus ist äußerst kompliziert und früher oder später gleicht echt sich schon aus. Hat es dann auch. Bis es wieder passiert ist.

Eine Favorit von mir, war diese Karte die ich letzten Monat aus Japan bekommen habe:

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Einfach niedlich, nicht wahr? Und natürlich gibt es, wie zum Ende jedes Monats, eine E-Mail mit meinen Statistiken.

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Wunderschöne Tortendiagramme, oder? Ich mag sie. Ich habe diesen Monat meine erste Postkarte aus dem Vereinigten Königreich bekommen und meine erste Postkarte nach Südafrika geschickt. Und ich habe immer noch wahnsinnig viel Spaß an Postcrossing, also werde ich damit auf jeden Fall weiter machen.

Dienstag, der 1. November 2016
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LADIES‘ CODE – The Rain – MV

Wisst ihr wer auch zurück ist? LADIES‘ CODE. Und ich habe es voll verschlafen und das tut mir so wahnsinnig leid, denn ich liebe LADIES‘ CODE. Bereits am Mitte Oktober hatten sie ihr Comeback mit dem Musikvideo zum Titeltrack The Rain aus dem Album STRANG3R. Wie bereits bei ihrem Comeback Anfang des Jahres mit dem Album MYST3RY betonen sie wieder, dass sie ein Comeback zu dritt machen. Für alle, die heute zum ersten Mal von LADIES‘ CODE hören, ursprünglich bestand die Band aus fünf Mitgliedern, zwei von ihnen sind aber auf tragische Weise verstorben. Mit diesem traurigen Thema möchte ich mich jetzt allerdings nicht befassen, sondern stattdessen mit diesem wundervollen Comeback.

LADIES‘ CODE feiern mit diesem neuen Video auf jeden Fall auch die Ästhetik, denn es ist wahnsinnig schön anzusehen mit einer großen Liebe zum Detail. Ich mag besonders die Regenschirme, die an der Unterseite mit Blumen besetzt sind, so etwas hätte ich auch gerne. Und dann natürlich diese Stimmen! Einfach wow. Nein, wirklich, hört es euch an, sie singen so wahnsinnig schön und erwachsen und ich liebe es. Das Lied selbst, ist auch schön gemacht. Es wechselt zwischen eher ruhigerem Gesang und einem sehr einprägsamen Refrain. Mit diesem Comeback haben sie mich auf jeden Fall wieder aufs Neue begeistert und ich kann es kaum abwarten, mir auch die anderen Lieder des Albums anzuhören.